Nach 63 Jahren der erste Pinselstrich

Der Schulsaal der Eibacher „Wiesentalschule“ wird auf Vordermann gebracht

„Ohne Fleiß kein Preis“ ist das Motto von den 30 freiwilligen Helfern, die den Eibacher Schulsaal nach 63 Jahren Dornröschenschlaf zu neuem Glanz erwecken wollen. Seit der Einweihung der „Wiesentalschule“ 1952 wurde im wahrsten Sinne des Wortes an dem Schul- und Turnsaal kein Pinselstrich mehr gemacht.

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Der Arbeitstrupp vom Dienstagabend nach getaner Arbeit.

Einem Renovierungsstau, wie es im Fachjargon heißt, sollte mit möglichst geringem Kostenaufwand entgegen gesteuert werden. Diese Tatsache rief Eibachs Ortvereine und Gruppen auf den Plan. Nach einem Treffen der Befürworter dieser Aktion stand fest: „Wir packen die Sache gemeinsam an!“  Zusammenhalt und das Wir-Gefühl hatte in Eibach schon immer einen hohen Stellenwert, meinten die ehrenamtlichen Hobbymaler.

Hansi Moos mit selbstständigem Malerbetrieb in Eibach, hat die fachliche Beratung und Anleitung kostenlos übernommen, auch ist er täglich vor Ort um selbst mit Hand anzulegen. Beeindruckend ist auch der vorbildliche Einsatz von dem 83 jährigen Rolf Walther, der jeden Abend die arbeitende Truppe auf eigene Kosten mit kühlen Getränken versorgt.

Wenn die Kassen leer sind ist Eigeninitiative gefragt, dessen sind sich alle einig. Dass Eibachs Bürger dies schon bei vielen Projekten bewiesen haben, ist kein Geheimnis. Der Gerüstbau, der bei einer Deckenhöhe von ca. 6 Metern erforderlich ist, sowie das gesamte Werkzeug, wird von den freiwilligen Helfern zur Verfügung gestellt. Nur die Materialkosten werden vom Schulträger, dem Kreis übernommen.

Der gesamte Saal der Grundschule dessen Wände mit Spanplatten verkleidet sind, muss dreifach gestrichen und an vielen Stellen ausgebessert und gespachtelt werden. Auch wurden alle Starter und Röhren der Lampen ausgetauscht. Die aktive Truppe ist sich sicher, dass nach den Sommerferien alle Renovierungsarbeiten abgeschlossen sind und der Schul-und Turnsaal, der auch von einigen Ortsvereinen genutzt wird, zur Freude aller, im neuen Outfit präsentiert werden kann.

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Für die Feinarbeit ist die Vereinsringvorsitzende Uschi Kiesewetter zuständig.

Fotos und Bericht: Dieter Holler

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